#Autorenwahnsinn Challenge Tag 17: Dein bisheriges Autorenhighlight

Tag 17: Was war dein bisher bestes Erlebnis im Zusammenhang mit dem Schreiben?
War es eine Buchmesse? Dein erster Vertrag? Das Erscheinen deines ersten Buches?
Oder das Schreiben einer bestimmten Szene?

Mein bisheriges Autorenhighlight war das Erscheinen meines ersten Buches: heute vor genau zwei Monaten ist „Kati Küppers und der gefallene Kaplan“ in den Buchhandel gekommen – also noch recht frisch. Während ich bereits Ideen für Katis nächsten Fall sammle, stelle ich die Küsterin auch gerne auf Lesungen vor und nehme die Zuhörer mit nach Niederbroich, einem fiktiven Dorf am Niederrhein, das den meisten eigenartig vertraut vorkommt. Die Premiere-Lesung in der Krypta der Christ König Kirche war natürlich auch ein wunderbares Erlebnis.

Aber ich bin mir sicher, ohne die vorherigen Highlights meines Autorenlebens wäre das Buch nicht zustande gekommen. Das waren in den letzten Jahren zahlreiche Besuche der Frankfurter und Leipziger Buchmessen mit großartigen Seminaren und Angeboten (ein Sahnehäubchen ist die Leipziger Autorenrunde, die ich in diesem Jahr zum allerersten Mal NICHT besuche *seufz*), die Teilnahme an verschiedenen Schreibwerkstätten mit wunderbaren Kolleginnen und Vorbildern und nicht zuletzt an Literatur-Wettbewerben, bei denen ich hin und wieder auch eine Auszeichnung einheimsen konnte. Das alles wissen diejenigen, die schon länger die Artikel meiner Homepage lesen. Alle anderen lade ich herzlich zum Stöbern ein.

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#Autorenwahnsinn Challenge Tag 16: Dein/e Notizbuch/bücher

Tag 16: Notizbücher! Zeig uns ein Bild deiner Schätze.

Okay, heute wirklich nur ein Blick in meine Schatztruhe:

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#Autorenwahnsinn Challenge Tag 15: Lieblingsschreibratgeber

Tag 15: Welchen Schreibratgeber würdest du uns empfehlen?

Ihr wollt wieder nur einen wissen? Ich habe ein ganzes Regal voller Schreibratgeber und jeder ist es Wert, dort zu stehen, damit ich jederzeit nachschlagen kann. Wie soll ich da einen einzigen Ratgeber empfehlen?

Und wem soll ich diesen Ratgeber empfehlen? Krimi-Autorinnen brauchen andere als Autoren, die historische Schwergewichte schreiben und Anfänger andere als Schriftsteller, die schon ein paar Bücher veröffentlicht haben. Am besten schaut ihr mal in mein Regal und sucht euch selbst den passenden raus. Viel Spaß beim Stöbern.

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#Autorenwahnsinn Challenge Tag 14: Das letzte Buch, das du gelesen hast

Tag 14: Welches Buch hast du zuletzt zu Ende gelesen?

Letztes Jahr wollte ich 24 Bücher lesen. Die hatte ich im August tatsächlich durch. Daher habe ich mir ein Leseverbot erteilt, um endlich wieder in die Schreibroutine und -freude zu kommen. Daher muss ich wirklich grübeln, welches Buch das letzte war. Zum Glück verwalte ich meinen SuB (Stapel ungelesener Bücher) mittlerweile mit Excell, so dass ich die Antwort schnell herausfinde:

„Pici. Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldorf und Ravensbrück“ von Robert Scheer

Titel und Thema passen zueinander – beides nicht einfach. Worum es konkret geht:

Zu ihrem 90. Geburtstag interviewt der Autor Robert Scheer seine Großmutter Elisabeth Scheer, geborene Meisels, die von allen „Pici“ („die Kleine“) genannt wird. Bei einer Körpergröße von unter 1,50 m liegt der Kosename nahe. Doch nachdem ich ihre Lebensgeschichte gelesen habe, ist sie für mich eine wahrhaft große Frau.

Das Bemühen der Nazi-Schreckensherrschaft, den Juden ihre Menschenwürde, ihre Erinnerungen und ihr Leben zu nehmen, ist hier fehl geschlagen, denn dem Autor Robert Scheer gelingt es in diesem Buch, die Familie seiner Großmutter Pici wieder aufleben zu lassen. Man wird sich an Pici erinnern, an den Vater Herman Meisels und seine ruhige, kluge und tolerante Art und die Mutter Gizella, geborene Schlesinger, die fünf Kinder zur Welt brachte, vier Mädchen, Leona, Anna, Ilona und Pici und einen Jungen, Béluska. Mit kraftvoller und geschickter Hand führte sie das Familienleben und tat alles für ihre Kinder. Man wird sich erinnern an ihre Namen, ihre Eigenarten und liebenswerten Seiten, an ihre Fähigkeiten und Begabungen.
Natürlich hat meine Generation die Bilder vor Augen, die wir in der Schule über das Naziregime zu sehen bekommen haben in Filmen wie „Holocaust“ oder später „Schindlers Liste“. Ich selbst habe die Gedenkstätte Yad Vashem in Israel besucht. So unfassbar für mich die Vorstellung der dort dokumentierten Gräuel sind, so unaussprechlich waren sie für Pici. Auch wenn das Buch sie im Titel trägt, nehmen sie nicht den größten Raum ein. Es gibt ein „Davor“ und ein „Danach“. Und solange dieses Buch mit dazu beiträgt, dass sich Menschen fragen, wie so etwas geschehen konnte, habe ich noch die Hoffnung, dass eine solche Schreckensherrschaft nie wieder von deutschem Boden ausgeht.

Robert Scheer: Pici. Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldorf und Ravensbrück, erschienen bei Martha Press. ISBN 978-3-044442-40-2

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#Autorenwahnsinn Challenge Tag 13: Entspannung nach dem Schreiben

Tag 13: Wie entspannst du nach einem langen Schreibtag? Was holt dich runter?

Am besten entspanne ich an der frischen Luft. Einmal um den Block laufen und frischen Wind unter die Nase bekommen reicht schon.

Den Kopf bekomme ich auch herrlich frei beim Singen im Chor. Und nicht nur den Kopf. Schultern, Arme, den ganzen Körper lockern und richtiges Atmen gehören zum Singen nämlich selbstverständlich dazu.

Und wenn unsere Katze Lust hat, ist auch Schmusen und Spielen mit ihr sehr entspannend.

Schlimm wird es nur, wenn die Müdigkeit so groß ist, dass ich mich zu nichts mehr aufraffen kann. Dann versacke ich auch schon mal auf der Couch, lese Tweets, die mich nicht interessieren oder schaue blödes Zeug im Fernsehen … und ärgere mich, weil ich dadurch viel zu spät ins Bett komme und mich überhaupt nicht entspanne.

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#Autorenwahnsinn Challenge Tag 12: Ein Zitat aus deinem letzten Manuskript

Tag 12: Zeig uns ein Zitat aus deinem letzten Manuskript.

Das Zitat ist aus meinem Krimi „Kati Küppers und der gefallene Kaplan“. Kommissar Rommerskirchen lässt sich von der Küsterin schildern, was in der Kirche passiert ist:

 

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#Autorenwahnsinn Challenge Tag 11: Lieblingsseite über das Schreiben

Tag 11: Von welcher Seite/aus welchem Schreibforum holst du dir gerne Tipps?

Eine tolle Seite mit unzählig vielen guten Tipps für AutorInnen und solche, die es werden wollen, aber auch der Gefahr, sich stundenlang festzulesen, ist die Homepage von Andreas Eschbach (www.andreaseschbach.de).

Für manchen Motivationsschub sorgten bereits Denise Fritsch und ihr Blog https://schreibretreat.wordpress.com/
Annika Bühnemann mit schnell umsetzbaren Ideen auf http://www.vomschreibenleben.de/ und
Richard Norden mit seinem http://www.writersworkshop.de/

Weitere Tipps hole ich mir gerne aus den Autorenvereinigungen, bei denen ich Mitglied bin (BVjA, Mörderische Schwestern, Syndikat) und durchstöbere regelmäßig die Autorenwelt (http://www.Autorenwelt.de) nach Ausschreibungen, Wettbewerben und Seminaren.

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#Autorenwahnsinn Challenge Tag 10: Lieblingsort zum Schreiben

Tag 10: Wo schreibst du am liebsten?

Am liebsten schreibe ich an meinem aufgeräumten Schreibtisch im Arbeitszimmer. Leider ist der Schreibtisch selten so leer.

Und wenn Besuch da ist, kann ich auf einen weiteren Schreibtisch ausweichen, der in der „Chefetage“ (manche nennen es auch Schlafzimmer unterm Dach) steht und leider auch dringend wieder leergeräumt werden müsste …

Dieser Artikel entsteht daher am Esstisch im Wohnzimmer während das Haus noch schläft.

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#Autorenwahnsinn Challenge Tag 09: Ein Autor, den du bewunderst

Tag 09: Welchen Autor bewunderst du? Wer inspiriert dich?

Jodi Picoult, Bestsellerautorin aus den USA.
Sie schafft es immer wieder, mich aus meiner Komfortzone zu holen und mir neue Perspektiven zu liefern, indem sie mein Schwarz-Weiß-Denken in viele Grautöne verwandelt. Ich mag ihren Schreibstil und die Bilder, die sie in meinem Kopf entstehen lässt … (allerdings lese ich ihre Bücher nur auf Deutsch, vielleicht muss ich an dieser Stelle auch die Übersetzerin loben).

Und ich frage mich jedes Mal, wie sie es anstellt, sich in die vielfältigen Themen reinzuknien, über die sie schreibt.

Wenn man viel von ihr liest, fällt einem natürlich auf, dass die Figuren meistens aus dem gleichen Milieu kommen. Aber das sei ihr verziehen, da der Stoff ihrer Romane immer variiert. Ihr neuestes Buch „Small Great Things“ wird als Challenge für ihre Leser angekündigt, aber ich werde mich gedulden, bis es auf Deutsch erscheint.

Es gibt noch so viele andere Autoren, die ich bewundere (gestern habe ich ja schon einige aufgelistet als AutorInnen meiner Lieblingsbücher), von denen ich lerne und die ich gerne weiter empfehle. Vor allem lohnt es sich, die aktuellen deutschen Schriftsteller zu entdecken (Nina George, Andreas Eschbach und Titus Müller seien hier nur mal als Spitze des Eisberges genannt). Darunter gibt es zahlreiche, die es wehrt sind, viel viel mehr gelesen zu werden.

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Challenge Tag 08: Lieblingsbuch

Tag 08: Zeig uns dein (derzeitiges) Lieblingsbuch bzw. deine Lieblingsbücher

Das ist eine sehr schwierige Aufgabe. Es gibt so viele tolle Bücher, die ich da nennen könnte … aber noch schlimmer wird sein, dass meine KollegInnen mit ihren Empfehlungen meinen SuB (Stapel ungelesener Bücher) in schwindelnde Höhen treiben werden *seufz*

Das Buch, das mich 2016 am meisten bewegt hat, war „Das Traumbuch“ von Nina George. Wer um einen lieben Menschen trauert, sollte es lesen.

Ein Buch, das schon lange auf der Liste meiner Lieblingsbücher steht ist „Das Herz ihrer Tochter“ von Jodi Picoult. Gerade in unserer Zeit ein empfehlenswertes Buch, denn was wir für schwarz und weiß, für gut und böse halten, ist vielleicht falsch.

Im Moment lese ich „Das Jesus-Video“ von Andreas Eschbach, finde dieses Buch super geschrieben und frage mich, warum ich diesen Autor erst jetzt in die Finger bekomme.

Wer sich für Israel interessiert dem sei natürlich der dicke Wälzer „Breaking News“ von Frank Schätzing empfohlen.

Für Menschen, die gerne fantastische Geschichten lesen, empfehle ich „Das Haus der Geschichten“ von Thomas Franke. Dieses Buch sollte auf jeden Fall im Buchregal stehen, denn je nach Stimmungslage liest es sich jedes Mal anders.

Vorsicht! Alle Bücher haben Nachwirkungen. Wer das nicht will, sollte lieber fernsehen.

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