Premiere-Lesung

Zugegeben, wer sich nicht auskannte, musste ein bisschen suchen, um den Eingang zur Krypta der Christ-König-Kirche zu finden. Aber die besondere Atmosphäre dieses Ortes machte die Premiere des Kirchen-Krimis um die Küsterin Kati Küppers zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Christoph Golm vom Netzwerk “weg vom Sofa” hatte für die stimmungsvolle Beleuchtung gesorgt und die Gäste begrüßt, die es sich mit Sekt oder Selters in den Kirchenbänken gemütlich machten. Dann stimmte das Klavierstück “Kati Küppers Theme” von CD musikalisch in den Abend ein, an dem die Autorin Barbara Steuten ihr Publikum nach Niederbroich entführte.

 

In dem typischen, aber fiktiven Dorf am Niederrhein saust die Küsterin Kati Küppers mit ihrem apfelsinenfarbenen Hollandrad zwischen Dorfkirche und Kapelle am Ortsrand hin und her, sorgt für frische Blumen und legt für die Jugend auch schon mal Jimi Hendrix im Pfarrzentrum auf.

Am Premiere-Abend lernten die Zuhörer neben Kati Küppers und dem gefallenen Kaplan den ermittelnden Kommissar Philip Rommerskirchen, seinen Kollegen Björn Tietke und Katis Enkel Benedikt kennen, der sich mit seiner Oma auf die Suche nach dem wahren Mörder macht. Sehr vergnüglich war auch die Szene in der Metzgerei, in der man den neuesten Dorftratsch teilweise up platt serviert bekam.

Schnell ließ sich das Publikum von der lebendigen Art der Autorin mitreißen und honorierte den unterhaltsamen Abend mit begeistertem Applaus. Wer also Gelegenheit hat, Barbara Steuten live erleben zu können, sollte diese nicht verpassen. Die nächsten Lesungen finden sich unter dem Menüpunkt Termine und weitere Fotos unter sichtbar.

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„Wie ist die Idee zu deinem Roman entstanden?“

Diese Frage stellte mir Denise Fritsch, freie Autorin und Schreibberaterin in einem Interview über das Schreiben. Hier findet Ihr einen Auszug daraus.

Seit wann schreibst du?
Ich habe schon als Kind gerne Geschichten und Berichte geschrieben. Als Jugendliche habe ich die Geduld meiner Freunde mit Gedichten strapaziert. Aber als freie Autorin schreibe ich seit 2010.

Wie ich weiß, besuchst du Schreibworkshops, um dich stetig zu verbessern. Welcher Schreibkurs hat dich besonders beeindruckt und warum?
Es sind sehr viele Kurse und Seminare, die alle ein Stück mein Schreiben beeinflusst haben. Ein ganz besonderer Kurs war das „Figurenensemble stellen“ mit Bestseller-Autorin Nina George. Diese tolle Schriftstellerin hautnah zu erleben war spannend. Die Arbeit mit ihr und den teilnehmenden Profi-Autoren (u.a. Jutta Profijt, Sabine Klewe und Martin Conrath) war für mich ein Glücksfall, der schließlich dazu führte, dass ich jetzt Krimis schreibe. Obwohl ich das nie wollte, weil es schon so viele tolle Krimi-AutorInnen gibt.

In vier Wochen erscheint dein Krimi-Debüt „Kati Küppers und der gefallene Kaplan“. Worum geht es?
Im idyllischen Niederbroich, einem typischen (aber fiktiven) Dorf am Niederrhein, düst die Küsterin Kati Küppers mit ihrem apfelsinenfarbenen Hollandrad zwischen Kirche und Kapelle hin und her und legt für die Jugend gelegentlich Jimi Hendrix im Pfarrzentrum auf. Hier ist die Welt noch in Ordnung, bis eines Tages der Kaplan die Kirchenkellertreppe hinunterstürzt und Kati Küppers plötzlich unter Mordverdacht steht. Mit der Unterstützung ihres Enkels und diverser Heiliger macht sie sich auf die Suche nach dem wahren Mörder.

Wie ist die Idee zu deiner letzten Geschichte entstanden?
Elke Pistor (schreibt vor allem Eifel-Krimis) stellte uns im Seminar „Von Anfangen bis Zuspitzen – wie man plottet“ die Aufgabe, eine Figur zu beschreiben, die lange vor ihrem Wecker aufwacht … und so wurde Kati Küppers „geboren“.

Erzähl mir ein wenig von deiner Protagonistin Kathi Küppers. Wer ist sie und wie bist du vorgegangen, um sie zu entwickeln?
Kati Küppers hat den Spürsinn einer Miss Marple, den Humor eines Don Camillos und die Neugier einer Pippi Langstrumpf. Ursprünglich hieß sie Katharina, wurde schnell zu Käthe, was sie aber zu alt machte. Mittlerweile schreibt sie sich sogar ohne H. Ich habe sie, ihr Äußeres und ihr Handeln in verschiedenen Szenen beschrieben und diese Szenen drei Freundinnen vorgestellt. Die deckten schonungslos Widersprüche und Ungereimtheiten auf. Gemeinsam legten wir Verhaltensweisen fest, bis Kati Küppers die Ermittlerin war, die ich haben wollte. Als ich mir die Haare abschneiden ließ, musste sich Kati noch ein bisschen mehr verändern, damit keiner auf die Idee kommt, Figur und Autorin zu verwechseln oder irgendwelche autobiografischen Vermutungen anzustellen.

Kannst du den Lesern einen Einblick in deinen Rechercheprozess geben? Recherchierst du vor oder während des Schreibens?
Der Rechercheprozess ist bei mir nie abgeschlossen. Da stehe ich mir mit meinem Perfektionismus leider manchmal selber im Wege. Ich hatte bei meinem Krimi von Anfang an die Idee, dass der Messwein vergiftet sein sollte. Doch womit? Darüber habe ich mich mit der Apothekerin aus meiner Gemeinde beraten – bei der Organisation des Weihnachtsbasars. Allerdings führte das dazu, dass der ein oder andere Bedenken hatte, an meinem Stand Plätzchen zu kaufen.
Außerdem finden sich in meinem Bücherregal neben Schreibratgebern auch Bücher über Polizeiarbeit, Verhörtechniken und Psychologische Abhandlungen. Wenn mir beim Schreiben nicht klar ist, wie etwas funktioniert, schlage ich dort nach. Bringt mich das nicht weiter, suche ich mir einen Experten.
Manche Rechercheergebnisse muss man aber auch wieder streichen. Ich weiß zwar, dass Kriminaltechniker die Spuren am Tatort sichern, aber ich nenne sie weiterhin „Spurensicherung“ oder „Spusi“. Das ist dem Krimileser vertraut.

Hast du immer daran geglaubt, dass du es schaffen wirst, deine Bücher zu veröffentlichen?

Als ich 2010 mit dem Schreiben von Kurzgeschichten angefangen habe, habe ich nicht einmal geglaubt, dass ich überhaupt ein ganzes Buch selbst schreiben könnte. Deshalb habe ich mir 2012 einen Coach gesucht, der mich bei der Konzept-Erstellung meines ersten Roman-Projekts unterstützte. Rainer Wekwerth hat dies mit viel Lob, Wohlwollen und Charme getan. Dabei hat er mir das nötige Rüstzeug an die Hand gegeben, mit dem nach zwölf Schreibaufgaben ein Romankonzept stand, bei dem ich wusste, was in jedem Kapitel vorkommen soll und mich so von einem Kapitel zum anderen hangeln konnte. Dieses Gerüst lässt sich auf jedes neue Projekt anwenden.

Doch mit der Veröffentlichung ist die Arbeit eines Schriftstellers noch lange nicht getan. Heute muss man sich selbst um Lesungen kümmern und Ideen entwickeln, wie man auf angenehme Weise auf sein Buch aufmerksam machen kann.

 

Die Fragen und Antworten sind im Rahmen eines Interviews mit Denise Fritsch entstanden. Denise Fritsch ist freie Autorin, Lektorin, Texterin und Autorencoach. Auf ihrem Blog „Schreibretreat“, in ihren Seminaren und ihren E-Books gibt sie Tipps, wie man sich als AutorIn verbessern kann.
Es gibt noch einen weiteren Interviewteil mit mir, der vor allem andere AutorInnen interessieren wird; dieser ist auf dem Blog „Schreibretreat“ verfügbar.
www.denisefritsch.de
https://schreibretreat.wordpress.com/

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Ein Baby namens Kati Küppers?

Es gibt sowohl männliche als auch weibliche Schriftsteller, die ihre Bücher liebevoll ihre „Babies“ nennen. Und sie sind sich einig, dass es ein unbeschreibliches Gefühl sei, das kleine Wörtchen – ENDE – unter sein Werk zu setzen.

Wäre mein Krimi-Debüt ein Baby, müsste es sich um einen Elefanten handeln, denn von der ersten Idee bis zum druckreifen Manuskript sind ungefähr zwei Jahre vergangen. Dabei dauerte das Schreiben der Rohfassung etwa neun Monate – den Gedanken an ein Baby kriegen wir bei diesen Zahlen nur schwer aus dem Kopf. Sei es drum. Ich habe das kleine Wörtchen – ENDE – unter meinen Krimi geschrieben und war erst einmal froh, ein literarisches Werk abgeschlossen zu haben. Geschafft! Soweit stimmen die Parallelen zwischen einer erlebten Geburt und dem Abschluss eines Romans. Man hat es nicht nur geschafft, man ist auch geschafft. Doch das unbeschreibliche Gefühl, das ich hatte, als ich mein Kind in den Arm gelegt bekam, blieb im Falle des Krimis aus. Weder enthusiastische Glücksmomente noch hysterische Heulattacken folgten. Langsam beschlich mich der Verdacht, dass oben genannte KollegInnen gar keine Kinder haben.

Natürlich freute ich mich, dass mein Verleger das Manuskript lesen wollte. Und als ein paar Wochen später der Vertrag ins Haus flatterte, dass mein Krimi in den Buchhandel kommt, war die Freude riesig. Allerdings ist die edition oberkassel ein kleiner, wenn auch feiner Verlag, der jeden Monat nur ein Buch heraus bringt. Für das kommende Jahr (2016) waren schon jede Menge Bücher geplant und die größte Herausforderung der nächsten Monate hieß WARTEN. Wer mich kennt, weiß, dass ich in dieser Disziplin keine Medaille erwarten kann.

In der Zwischenzeit überarbeitete ich das Manuskript wieder und wieder, bis ich es leid war. Dann suchte ich mir eine Handvoll Testleser, die Logikfehler aufdeckten und wertvolle Hinweise auf Stärken und Schwächen einzelner Textpassagen gaben. Am wichtigsten war mir aber, dass sie Kati Küppers, meine Ermittlerin, mochten. Und dass sie auch dann noch gerne weiterlasen, als sie bereits ahnten, wer der Mörder ist. Ihr Feedback war sehr hilfreich, denn überraschende Wendungen zu schreiben ist fast so schwer wie sich selbst zu kitzeln.

Schließlich kam mein Manuskript im April dieses Jahres auf den Prüfstand:
Frau Dr. Mechthilde Vahsen nahm meinen Roman unter die Lupe. Würde er ihrem geschulten Blick Stand halten? Wieder warten. Und dann die Erleichterung, dass die Lektorin den Krimi mit großem Vergnügen gelesen hat.

Es wurde korrigiert und gestrichen, diskutiert und hinterfragt, bis wir beide zufrieden waren. Dann fuhr ich ein paar Tage an die See, um mir den Kopf frei pusten zu lassen. Als ich zurück kam, hatten sich einige Briefe angesammelt. Rechnungen, Sonderangebote, eine Ansichtskarte und ein weißer DinA4-Umschlag, in dem ich das neue Jahresprogramm meines Verlags vermutete. Welch Irrtum!

 

Statt des Jahresprogramms hielt ich die Druckfahnen von „Kati Küppers und der gefallene Kaplan“ in der Hand. Und da spürte ich die erste Regung im Bauch. Ein erster Tritt, ein leichtes Boxen. Ob Kati Küppers doch noch „mein Baby“ wird, erfahren wir wohl erst, wenn ich das gedruckte Exemplar in der Hand halte.

 

 

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Die Henne oder das Ei?

Was war zuerst da? Beim Schreiben meiner Geschichten ist die Antwort eindeutig: das Ei!
Denn bis eine Geschichte fertig ist, habe ich lange darüber gebrütet. Zuerst habe ich nur eine wage Idee im Kopf, worüber ich schreiben will. In dieser Phase schiebe ich Gedanken hin und her, verwerfe sie, suche nach neuen. Merkwürdigerweise gelingt das am besten, wenn ich in Bewegung bin. Beim Spazieren gehen, Wäsche aufhängen oder Geschirr spülen lasse ich die Gedanken am liebsten schweifen. Sollten wir uns in dieser Phase des Geschichtenfindens begegnen, hoffe ich, dass mir nachgesehen wird, wenn ich nicht grüße. Vermutlich bin ich mit Kati Küppers in Niederbroich auf Verbrecherjagd.

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Hast du dir schon deine Eintrittskarte gesichert?

Am 10. September 2015 heißt es zum letzten Mal in diesem Jahr “Wahrheit oder Lüge???”.

Ab 19.00 Uhr erwarten wir dich auf der BOSE-Bühne der Further Musikschule, Viersenerstr. 24 (1. Etage – Aufzug vorhanden), in Neuss-Vogelsang. Um 19.30 Uhr stellen meine KollegInnen und ich dir neue skurrile Geschichten aus dem Alltag vor. Einige könnten wahr sein, sind es aber nicht. Einige klingen so unglaublich und sind doch tatsächlich wahr. Das Mitraten lohnt sich auch dieses Mal. Wir freuen uns auf dich.

Die Autorengruppe 30/60

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Hurra! Der nächste “Wahrheit oder Lüge???”-Abend …

… ist in Sicht. Habt ihr euch schon Karten für den 7. Mai gesichert?

vorne v. l.: G.U. Guger, Barbara Steuten, Barbara Klein; hinten v. l.: Martin Halotta, Andreas Gorgs, Chrizz B. Reuer

Nach den vielen Rückmeldungen begeisterter ZuhörerInnen im September letzten Jahres haben meine KollegInnen und ich die Zeit genutzt, neue skurrile, humorvolle und spannende Geschichten, die das Leben schrieb, zu entdecken und literarisch aufzubereiten. Vielleicht sind sie aber auch frei erfunden?

Ihr dürft wieder rätseln, welche Geschichten wahr sind, und mit etwas Glück könnt ihr einen der lesenswerten Gewinne mit nach Hause nehmen. Für die musikalische Einstimmung sorgen Volker Wendland (langjähriger Jazzmusiker und Dozent der Further Musikschule) und seine Schülerin Sabine. Schon im September 2014 haben sie mit ihren Gitarren für eine wunderbare Atmosphäre gesorgt. Es lohnt sich also doppelt, früh zu erscheinen, denn die Platzwahl ist wie immer frei.

Ich freu mich auf euch
eure Barbara

Do, 07.05.2015, 19.30 Uhr (Einlass + Musik: ab 19.00 Uhr), Further Musikschule, Viersenerstr. 24, 41462 Neuss, Eintritt: 5 € (VVK), 8 €(Abendkasse)

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2. Platz beim Moerser Literaturwettbewerb 2014

Nicht nur in Moers kennt man ihn, auch über die Stadt und die Region hinaus hat sich der Moerser Literaturpreis einen Namen gemacht. Bereits zum 17. Mal wurde er von der Moerser Gesellschaft zur Förderung des literarischen Lebens verliehen und will jungen Autoren aus der Region eine Starthilfe bieten. Dabei konnten die Initiatoren sowohl die Volksbank Niederrhein eG (mit 2.600 €), als auch die Rheinische Post (mit 750 €) zur Finanzierung des 1. und 3. Preises gewinnen, während sie selbst 1.000 € für den zweiten Platz zur Verfügung stellten.

Unter dem Motto „Suchen und finden“ gingen dieses Jahr mehr als 60 Texte ein, die der Jury leidenschaftliche Diskussionen bereiteten, wie Marie-Luise Hülsberg aus dem Vorstand der Gesellschaft zu berichten wusste. Schließlich konnte man sich einigen und ehrte die Preisträger Sebastian Polmans (1. Platz), Barbara Steuten (2. Platz) und Annette Feldmann (3. Platz) mit einer literarischen Matinee am 2. November im Martinsstift der Stadt Moers.

Bereits durch die Ortswahl erhielt die Preisverleihung einen feierlichen Rahmen, der musikalisch durch das Duo Decim (Stephanie Dauer am Cello, Claudia Oltzscher an der Gitarre) unterstrichen wurde. Unter den Zuhörern des vollbesetzten Martinstifts fanden sich zahlreiche Prominente aus Politik und Gesellschaft der Stadt Moers, was den Vor-standsvorsitzenden der Volksbank Niederrhein, Guido Lohmann sehr freute. Er wies ebenso wie Bürgermeister Christoph Fleischhauer und Siegfried Ehrmann, Ausschuss-vorsitzender für Kultur und Medien im Deutschen Bundestages, darauf hin, wie wichtig Literatur für die Gesellschaft ist. Wie herausfordernd und anregend. Zum Denken und Handeln. So erfordere es Mut, mit seinen Texten an die Öffentlichkeit zu gehen, andere,
an seinen Gedanken und Ideen teilhaben zu lassen, und sich der Kritik zu stellen.

Die Moderatorin Andrea Reichert, 2010 selbst mit dem Moerser Literaturpreis ausge-zeichnet, bemerkte eingangs, dass es lang dauert, bis eine Kurzgeschichte kurz ist und wies so darauf hin, dass ausgezeichnete Texte Handwerk und Arbeit bedeuten. Eine Fähigkeit, die die diesjährigen Preisträger alle hervorragend beherrschten und für selbstverständlich hielten.

von links: Guido Lohmann, Volksbank Niederrhein, Annette Feldmann, Platz 3, Sebastian Polmans, Platz 1, Barbara Steuten, Platz 2, Jürgen Stock, Rheinische Post, Mirella Weber, Moerser Gesellschaft zur Förderung des literarischen Lebens, Bürgermeister Christoph Fleischhauer

Wer sich selbst davon überzeugen möchte, kann die Texte der drei Preisträger auf der Homepage der Moerser Gesellschaft zur Förderung des literarischen Lebens e.V. unter dem Link http://www.moersergesellschaft.de/preistraeger.html nachlesen. Es lohnt sich.

Barbara Steuten mit dem "R(h)einschreiber"-Kollegen Peter Scholz, der 2008 den 2. Platz des Moerser Literaturpreises gewann

 

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Schreib-Seminare mit Nina George, Tanja Dückers, Elke Pistor und Oliver Buslau

Der letzte Tag im Jahr ist für einen Jahresrückblick wie geschaffen.

Ein Wochenende lang habe ich mit Nina George und fabelhaften KollegInnen Ende Mai “geniale Figurenensembles” gestaltet. Ich habe nicht nur viel gelernt, sondern auch jede Menge Spaß gehabt, wie man sieht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Juli fand die Sommerakademie im KSI Bad Honnef statt. Eine Woche lang verwöhnen lassen und schreiben – Traumurlaub. Die Dozentin Tanja Dückers (die zu den 100 kreativsten Köpfen Deutschlands gewählt wurde) forderte uns mit vielen Schreib-Impulsen und -Aufgaben heraus und trug somit wesentlich zu tollen Texten bei.

von links, hinten: Linda Tholl, Barbara Steuten, Susanne Meyer, Heide-Marie Bederke, Lucia Jüngst, vorne: Monika Niesert, Tanja Dückers, Marianne Troll, Alida Pisu, Barbara Jaenisch

Aber auch der Austausch in der Gruppe war gut und hilfreich. Ich freue mich jetzt schon, dass ich im nächsten Jahr wieder dabei sein kann.

 

Seit dem Seminar mit Nina George gährte der Gedanke in mir, das Genre zu wechseln. Dazu trugen bestimmt auch zahlreiche namhafte KollegInnen bei. Im September meldete ich mich zu einem Plot-Seminar an, das von Elke Pistor geleitet wurde. Natürlich wusste ich, dass sie Krimis schreibt. Doch das Seminar war für alle Genres gedacht. Bereits am ersten Seminartag sprang mir meine neue Protagonistin entgegen: Kathi Küppers, eine Mischung aus Miss Marple und Don Camillo. Sie ermittelt nun in meinem ersten Krimi, der natürlich im Rheinland spielt.

Wenn man allerdings beginnt, einen Krimi zu schreiben, ergeben sich immer mehr Fragen. Zum Glück lieferte mir Oliver Buslau im Oktober mit seinem Seminar “Fesselnde Krimis konstruieren” die Antworten, so dass Kathi Küppers Hand und Fuß bekam. Die ersten Schritten ins Krimi-Genre sind damit gemacht.

Über das Seminar berichtete Florian Sawatzki am 24.10. in der WZ.

 

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Die zweite Gelegenheit,

neue Texte von mir zu hören, bekommt Ihr am Donnerstag, den 11. September 2014.

von links vorne: G.U. Guger, Barbara Steuten, Barbara Klein,                                            hinten: Martin Halotta, Andreas Gorgs, Chrizz B. Reuer

Dann fragen die 30/60er wieder “Wahrheit oder Lüge???”
- ein Abend voller skurriler Geschichten.

Hinkommen – Zuhören – Mitraten - Spaß haben!

Musikalisch stimmen uns Sabine und Volker von der Further Musikschule ab 18.30 Uhr in den Abend ein. Es lohnt sich also, früh zu kommen und sich die besten Plätze zu sichern, denn bei uns herrscht freie Platzwahl. Um 19.00 Uhr beginnt die Lesung.

Am Montag, 1. September, startet der Kartenvorverkauf (5,- €) im Musik-Studio, Viersener Str. 24, in Neuss-Vogelsang. Restkarten gibt es an der Abendkasse (8,- €).

Wahrheit oder Lüge??? “Autorengruppe 30/60″ auf der BOSE-Live-Bühne der Further Musikschule, Viersener Str. 24 (1. Etage), Neuss-Vogelsang.
Einlass und Musik: ab 18.30 Uhr, Beginn der Lesung: 19.00 Uhr

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Es geht wieder los

Ich habe die Sommermonate genutzt, Seminare zu besuchen und an alten und neuen Texten zu arbeiten (in Kürze folgen hier weitere Infos und Bilder). Jetzt ist die Zeit, die Ergebnisse mit Euch zu teilen:

Die erste Gelegenheit dazu bietet das Jubiläumsfest “20 Jahre Salzmann-Bau” in Düsseldorf mit einem interessanten Unterhaltungs-, Geschichts-, Informations- und Kulturprogramm für Jung und Alt am Samstag, den 6. September, von 15 – 22 Uhr.

Auf der Literaturbühne im Saal erwarten Euch von 18 bis 21 Uhr heitere und skurrile Geschichten, Rezitationen und “A-Capella-Musik” im unterhaltsamen Wechsel unter der Moderation von Leo Litz.

Mit meiner 30/60er-Kollegin Barbara Klein werde ich unsere Lese-Reihe “Wahrheit oder Lüge” vorstellen und zwei skurrile Düsseldorf-Geschichten lesen.

Ich freu mich auf Euch.

Eure Barbara Steuten

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